Winter 25/26
Frankreich / Spanien
   
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Fünf Wochen waren wir in Katzenbach.

Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass der Stopp dort länger dauert, aber die kleine Tay ist tatsächlich seitdem sie 12 Wochen alt ist stubenrein.

Lediglich zwei kleine Pannen gab es bisher, was aber uns selber anzulasten ist. Wenn man nicht aufpasst, dann passiert sowas schon mal.

Sie meldet sich recht zuverlässig. Nur einmal hat sie es beim Toben mit Una vergessen und bei unserem Familientreffen ist es in dem ganzen Trubel schief gegangen.

     
   
 

Samstag, 27.12.2025

Tag 1

Nümbrecht-Harscheid - Deutschland

 

Heute ist ein Familientreffen mit unseren Kindern, Enkelkindern und Friedberts Geschwistern. Das Ganze findet in Räumen der evangelischen Kirchen in Nümbrecht-Harscheid statt.

Zu Mittag gibt es bergeweise Kuchen. Das Wetter ist kalt aber sonnig. Nach der Kuchenorgie wandert die ganze Meute nach Berkenroth, wo eine kurze Besichtigung des alten Hauses der Schwiegermutter auf dem Plan steht.

Das ist vor sieben Jahren verkauft worden und die neuen Besitzer renovieren immer noch an dem über 200 Jahre alten Fachwerkhaus. Es ist noch viel Arbeit, sieht aber schon sehr genial aus.

Ich bleibe erst am Wohnmobil, denn für Tay ist die Strecke zu lang. Una läuft mit der Truppe mit.

Später fahre ich mit dem Auto rüber, denn das Haus möchte ich auch gerne sehen.

Nach der Rückkehr der Wanderer wird die Pizza in Angriff genommen. Ganze neun Bleche werden belegt und es geht eine ganze Menge weg. 11 Erwachsene und 5 Kinder verputzen so einiges.

Nachdem die Kinder auf ihren Iso-Matten im Obergeschoss eingeschlafen sind, wird weiter geklönt, bis sich auch die Erwachsenen verziehen.

Die kleine Tay, die jetzt vierzehneinhalb Wochen alt ist, meistert ihre erste Übernachtung im Wohnmobil sehr gut.

     
   
     
 

 
     
Im ehemaligen Garten vom Schwiegermütterchen
 
 

 
     
Tay hat ihren Lieblingsplatz schon gefunden.
NATÜRLICH auf meinem Bett.
 
   
     

Draußen toben die Kiddis.
Da muss Una mal gucken.

 
   
     

Großes Familientreffenpizzaessen

 
   
     
 
   
     
Das genießen beide
 
   
 

Sonntag, 28.12.2025

Tag 2

Hamm an der Sieg - Deutschland

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück löst sich das Familientreffen in verschieden Richtung wieder auf.

Wir fahren nach Hause, denn unser Kühlschrankinhalt muss noch abgeholt werden. Der Kühli war bis gestern Abend voll mit Pizzazutaten.

Das Womo wird am Straßenrand geparkt, wir befüllen den Kühlschrank, genießen noch mal Duschen ohne Wasser sparen zu müssen.

Friedbert koppelt den Anhänger an und nachdem in der Wohnung alles klar und die Tür hinter uns geschlossen ist, starten wir nach Hamm an der Sieg, wo wir uns auf dem Stellplatz niederlassen.

Morgen früh hat Tay einen Impftermin und dann soll es Richtung Frankreich gehen.

Friedbert fährt mit dem Panda noch mal nach Katzenbach, denn er hat das Warnschild für Gespanne über 12 Meter Länge, das in Spanien vorgeschrieben ist, vergessen.

In der Zeit laufen ich mit den Mädels eine kleine Runde. Lennox genießt die Wärme im Womo. Der bekommt vorher und nachher zwei kleinere Runden.

Ich bin gerade mit den Mädels wieder zurück, als Friedbert auf den Parkplatz fährt. Der Panda wird verladen. So sind wir morgen früh direkt startklar.

     
   
     
   
     
Übernachtung in Hamm an der Sieg
 
   
 

Montag, 29.12.2025

Tag 3

Belfort - Frankreich

 

Fast 6° minus sind es heute Morgen. Die Heizung hat heute Nacht ordentlich gearbeitet.

Um 8:15 Uhr starten wir und parken beim Aldi in Hamm. Von dort aus gehe ich mit Tay zum Tierarzt.

Sie bekommt ihre letzte Impfung. Der Urin, den wir heute Morgen aufgefangen haben, ist glücklicherweise endlich ohne Befund. So steht unserem Start nach Frankreich nichts mehr im Wege.

Gegen 10:00 Uhr geht es dann endgültig los.

In drei Mal je gut zwei Stunden mit einer längeren Mittagspause und einer zweiten kurzen Pause haben wir heute 472 Kilometer hinter uns gebracht.

Von Tay sind wir echt begeistert. Wir hatten arge Bedenken, wie toll sie das viele Fahren wohl finden würde, wenn sie die ganze Zeit in ihrer Box liegen muss. Aber sie hat das super gemacht.

Die kleine Maus hat brav in ihrer Box gelegen und fast immer geschlafen. Nur zwei Mal hat sie kurz gemeckert, sich aber dann wieder hingelegt.

Obwohl sie auch in den Pausen auf den Rastplätzen nur kurz zum Pipimachen raus kam und nicht toben konnte, hat sie sich super benommen.

In Belfort kommen wir erst gegen 17:30 Uhr an. Der Platz selber ist alles andere als schön, aber wir wollen ja nur übernachten. Viele Deutsche auf dem Weg in den Süden sind hier aufgeschlagen.

Es ist bereits ziemlich dunkel. Wir laufen mit den Hunden eine kurze Runde, damit sie ihre Geschäfte erledigen können. Tay ist auch dabei recht entspannt. Es gibt natürlich viel zu schnuppern, aber sie erledigt alles was sie soll.

     
   
     
   
     
 
   
     
Nach blauem Himmel mit viel Sonne wird es immer
diesiger und nebeliger je weiter wir nach Süden kommen.
Die Wiesen sind voll mit Reif.
 
   
     
Ein paar Ansagen hat sie schon gebraucht,
damit sie uns in Ruhe essen lässt.
Schließlich muss Tay erst lernen,
dass sie auf dem Tisch nichts zu suchen hat.
 
   
     
Nach so einer langen Fahrt mit so viel
Stillsitzen muss noch getobt werden.
Die Zwei rangeln mit Begeisterung.
 
   
 

Dienstag, 30.12.2025

Tag 4

Beaufort-Orbagna - Frankreich

 

Um 9:00 Uhr sind wir schon wieder unterwegs. Heute fahren wir nicht so weit. Bis in den Süden, wo es wärmer wäre, ist es viel zu weit.

Nach gut 200 Kilometern steuern wir einen Stellplatz südlich von Lons-le-Saunier an. Bei unserer Ankunft ist ein Schweizer Kästchen vor Ort. Später gesellen sich noch zwei deutsche und zwei belgische Womos dazu, die alle auf dem Weg in den Süden sind.

Auf dem Weg zum Stellplatz haben wir beim Lidl ein paar französiche Spezialitäten eingekauft und einen Tankstopp gab es auch noch.

Nachdem das Womo geparkt ist, wird der Panda abgeladen und samt Trailer auf dem Parkplatz neben dem Stellplatz verstaut.

Bei sonnigem Wetter allerdings mit recht kaltem Wind erkunden wir die nähere Umgebung. Danach ziehen wir uns ins kuschelig warme Wohnmobil zurück.

     
   
     
   
     
 
   
     
Sie ist ja sowas von süß
 
   
     
 
   
     
Hier wird viel Wein angebaut
 
   
     
 
   
     
Die Bäume auf dem Bergrücken sind bereift.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Cotoneaster
 
   
     
 
   
 

Mittwoch, 31.12.2025 - Silvester

Tag 4

Beaufort-Orbagna - Frankreich

 

Nach dem Frühstück fahren wir nach Lons-le-Saunier und kaufen beim Hyper U ein.

Ich bekomme zwei Pakete "Viande pour Animaux", Fleisch für die Hunde. Leider kann ich derzeit nichts einfrieren, weil alles rappelvoll ist.

Zwei "Crème Brûlée" der Firma Rians finden ebenfalls den Weg in unsere Tasche. Friedbert kauft natürlich auch Käse. Eine Apfeltarte nehmen wir für mittags mit.

Da ich den Teelöffel für das Hundefutter zuhause vergessen hab, muss da was Neues her.

Nachdem wir die Apfeltarte vernichtet haben, starten wir mit den Hunden zu einer sonnigen vier Kilometer Wanderung zwischen den Weinfeldern. Solche Strecken läuft Tay inzwischen locker mit.

Nach der Rückkehr hat sie noch genug Energie, um Una zur Verzweiflung zu bringen, die viel lieber schlafen möchte.

     
   
     
   
     
Morgendliches Kuscheln mit Frauchen.
Lennox liegt links von mir unter seiner Decke.
 
   
     
Die jungen Wilden
 
   
     
 
     
Impressionen unserer kleinen Wanderung
 
   
     
Weinanbaugebiet
 
   
     
Die interessante Schubkarre ...
 
   
     
... entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Feuertonne.
 
   
     
Lennox ist natürlich auch dabei.
 
   
     
Wenn Tay sich etwas ausgetobt hat,
klappt es mit den Beiden schon recht gut.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Tay hat vorher schon eine Dusche bekommen.
Hier ist sie vorsichtiger.
 
   
     
Auf der Mauer, auf der Lauer
stehen zwei kleine Border.
 
   
 

Donnerstag, 01.01.2026 - Neujahr

Tag 6

Beaufort-Orbagna - Frankreich

 

Es war wieder ziemlich frostig in der Nacht.

Wir schlafen etwas länger und vertrödeln den Vormittag im Wohnmobil.

Nach dem Mittagessen starten wir, wie üblich, zu einer kleineren Wanderung.

Dieses Mal haben wir einen Tragebeutel für Tay mit, falls die Strecke etwas länger werden sollte.

Allerdings findet die den Beutel sowas von blöde und möchte da nicht wirklich drin sitzen.

Friedbert trägt sie wohl ein paar hundert Meter, aber an Ausruhen oder gar Schlafen ist nicht zu denken. Das Mäuschen will lieber laufen. Tja, den Beutel hätten wir uns wohl sparen können.

Nach der Rückkehr verladen wir den Panda wieder, denn morgen früh geht es weiter Richtung Süden.

     
   
     
   
     
Ziemlich viel los auf dem Beifahrersitz
 
   
     
Bequem?
 
     
Wanderung am Nachmittag
 
   
     
 
   
     
Tay hat fast die ganze Zeit leise vor sich hin gejammert.
Es ist ja sooooo schrecklich, wenn man nicht laufen kann.
 
   
     
 
   
     
Oldies unter sich 
 
   
     
 
   
     
 
   
 

Freitag, 02.01.2026

Tag 7

Eyzin-Pinet - Frankreich

 

Kalt war es wieder heute Nacht.

Irgendjemand hat den Deckel von der Entsorgung geschlossen und der ist prompt angefroren und lässt sich nur von einem halben Liter kochenden Wassers überzeugen, die Öffnung freizugeben.

Nachdem der Trailer am Womo hängt, geht es los. Zuerst zum Lidl, dann Gas tanken.

Der anvisierte Stellplatz ist für uns nicht erreichbar. Die Spitzkehre, die wir fahren müssten, wäre schon mit dem Womo alleine eine Herausforderung, mit dem Gespann nicht machbar. Eine Möglichkeit zu drehen finden wir auch nicht.

Also wird ein anderer Stellplatz ausgesucht. Hinter dem Stellplatz ist ein kleines Sumpfgebiet, das über Holzstege begehbar ist. Allerdings wirklich klein.

Nach der Erkundung suchen wir nach anderen Möglichkeiten uns etwas zu bewegen. Nicht so einfach, denn Wanderwege gibt es hier nicht. Die Feldwege enden immer vor Feldern oder Wiesen. Trotzdem schaffen wir dreieinhalb Kilometer.

Ich gehe mit Una und Tay noch mal auf die Holzstege und versuche ein paar Fotos von beiden Hunden hinzubekommen. Lennox ist derweil schon im warmen Womo abgetaucht.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
Für Tay heißt es auf unserer Tour
"learning by doing".
Die kleine Maus erlebt und lernt jeden Tag Neues.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
     
Hier einige Fotos von den beiden Mäusen.
 
   
     
Die Fotos zu machen, ist schon eine Herausforderung,
denn Tay beherrscht weder "sitz" noch "bleib" bisher perfekt.
Aber dafür macht sie das wirklich toll.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
 

Samstag, 03.01.2026

Tag 8

Apt - Frankreich

 

Schon um 8:30 Uhr starten wir zu unserem nächsten Ziel.

Der Stellplatz, den Friedbert ausgeguckt hat, gefällt uns nicht. Die Plätze mit Strom liegen hinter einer hohen Hecke und die Sonne kann man nur erahnen. Obendrein ist der Wind eisig und schöne Möglichkeiten zum Wandern gibt es auch nicht.

Also fahren wir, nachdem wir Mittagspause gemacht haben, weiter. Der Stellplatz von Camping-Car Park, den wir in Abt anfahren, macht einen erheblich besseren Eindruck.

Auto und Trailer müssen auf dem Parkplatz nebenan untergebracht werden.

Nachdem wir alles ordnungsgemäß abgestellt hat, erkunden wir mit den Hunden die nähere Umgebung. Zuerst laufen wir ein kurzes Stück zwischen den Feldern und dann eine Weile am Ufer des Plan d'Eau de la Riaille entlang.

Hier ist ein großes Freizeitzentrum. Der See mit dem Erlebnisbad Aquabase Apt, Inlinerflächen, Tennisplätze und vieles Andere ist hier angelegt worden.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
Der hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.
 
   
     
Blick über den See
 
   
     
 
   
     
Seeablauf
 
   
     
 
   
     
 
   
 

Sonntag, 04.01.2026

Tag 9

Apt - Frankreich

 

Nach dem Mittagessen fahren wir zu den Ockerfelsen von Roussillon im Naturpark Luberon.

3,50 € kostet der Eintritt pro Person. Das Parken ist heute für lau.

Der längere Rundweg ist etwa 1,8 Kilometer lang. Leider sind die meisten der Felsen im Schatten. Es ist aber trotzdem interessant.

Nachdem wir die Ockerfelsen verlassen haben, durchstreifen wir noch Roussillon.

Tay begeistert uns mal wieder völlig. Das erst dreieinhalb Monate alte Hündchen ist sowas von unkompliziert, dass es einfach nur Spaß macht mit ihr. Zumindest meistens.

     
   
     
Le massif ocrier du Luberon
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Offene Stufen sind auch für Tay kein Problem
 
   
     
Die Farbvielfalt ist erstaunlich
 
   
     
Das Loch im Felsen ...
 
   
     
... wurde schon ausgebessert.
 
   
     
Fels von vorne ...
 
   
     
... und  von hinten.
 
   
     
 
   
     
Bei Sonne kommen die Farben viel mehr zur Geltung.
 
   
     
 
   
     
Daran müssen wir wohl noch arbeiten.
 
   
     
Lennox friert trotz dickem Mantel
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Rundgang durch Roussillon
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Umwelttraining mit Tay
Sie schaut interessiert zu.
 
   
     
Als das Skateboard auf dem Boden kracht,
geht Tay doch lieber mal auf Distanz.
Keineswegs ängstlich, aber sicher ist sicher.
 
   
 

Montag, 05.01.2026

Tag 10

Apt - Frankreich

 

Die Vormittagsrunde führt uns heute in die ganz nahe Umgebung. Anderthalb Kilometer, dann sind wir wieder zurück.

Una und Lennox verfrachten wir ins Womo, Tay ins Auto, denn wir wollen einkaufen. Lidl und E.Leclerc steuern wir an.

Am Nachmittag starten wir zu einer Wanderung um den See. Zumindest wollen wir das. Aber wir entscheiden dann anders und laufen auf dem Damm oberhalb des Hinwegs wieder zurück.

Mein Versuch in einem französichen Biomarkt zu stöbern, scheitert an der Inventur des Marktes. Der ist heute geschlossen.

Friedbert koppelt den Trailer an den Panda, den wir hier nicht aufgeladen unterbringen können. Das werden wir an einer geeigneten Stelle machen.

     
   
     
   
     
Wir wollen mit Tay an den Schafen vorbei, damit sie auch das mal kennenlernt.

Schon aus großer Entfernung machen uns zwei Kangals klar,
dass das keine gute Idee ist und so biegen wir schon vorher in einen Feldweg ab.
 
   
     
Blick über den See
 
   
     
 
   
     
Der Rückweg geht "obenrum".
 
   
     
Typisch für Frankreich
Alte Gebäude verfallen oft.
 
   
     
Innerhalb des Gebäudes wachsen Bäume.
 
   
     
 
   
     
Zufluss des Sees
 
   
     
 
   
 

Dienstag, 06.01.2026

Tag 11

Mèze - Frankreich

 

Mit Minus sieben Grad ist es heute Morgen arschkalt. Und wir müssen das Auto aufladen. Bis wir soweit sind, liegt die Temperatur bei Minus fünf Grad. Eiskalte Finger gibt es trotzdem. 

Die heutige Stellplatzsuche ist mal wieder tricki. Auf den ersten Stellplatz kommen wir leider gar nicht drauf, denn das Tor ist geschlossen und jemand, der es öffnet und uns reinlässt, ist nicht zu finden. Schade, denn die Gegend drumherum ist sehr schön.

Der nächste Stellplatz ist bei "privat" und sehr unattraktiv. Außerdem soll er auch noch 15 € kosten nur für's Parken. Okay, dann noch mal weiter.

Auf dem Stellplatz bei Mèze kommen wir dann endlich unter. Da ist es auch schon 16:00 Uhr. Wir laden den Panda ab und bringen den Trailer auf den Parkplatz vor dem Stellplatz. Danach brechen wir mit den Hunden zu einer Runde um den Lac du Sesquier auf.

Wir sind heute wirklich viel gefahren und haben nur ganz kurze Pausen gemacht. Tay war nur zwei Mal kurz zum Pipi raus.

Die Maus ist so brav in ihrer Box. Sie steckt sonst voller Leben und will toben, so dass man sich über ihre Ruhe während der langen Fahrt nur wundern kann.

     
   
     
   
     
Auto verladen bei -5°
 
   
     
   
     
 
   
     
Salle Campotl Mèze
 
   
     
Lac du Sesquier
 
   
     
Es raschelt im Schilf.
Da wird Tay neugierig.
 
   
 

Mittwoch, 07.01.2026

Tag 12

Mèze - Frankreich

 

Nach dem Frühstück fahren wir zum Einkaufen. Weil wir danach zum Hafen wollen und es um die null Grad mit recht kaltem Wind ist, lassen wir Lennox im Wohnmobil und nehmen nur die Border Mädels mit.

Der Hafen ist für Tay interessant. Es gibt viel zu sehen. Das schwappende Wasser unterhalb erregt immer wieder ihre Aufmerksamkeit.

Vom Lidl haben wir Süßes mitgebracht, das wir bei einem Kaffee/Cappucino vernichten.

Dann starten wir erneut zu einem ehemaligen Bergbaugebiet und wandern um den Lac des Cambellies.

     
   
     
Yachthafen von Mèze
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
   
     
Wanderung um den Lac des Cambellies
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Schilfallee
 
   
     
 
   
     
 
   
     
   
     
   
     
Gemeinsam aus dem Fenster schauen...
 
   
 

Donnerstag, 08.01.2026

Tag 13

Mèze - Frankreich

 

Heute wandern wir schon am Vormittag und das im gleichen Gebiet wie gestern, nur in eine andere Richtung.

Am Nachmittag stehen Auto verladen und Duschen auf dem Programm.

Gegen Abend drehen wir mit den Hunden noch eine zweieinhalb Kilometer Runde.

     
   
     
   
     

Zumindest an dem Kaktus kann man erkennen, dass wir im Süden sind.
An den Temperaturen ist das derzeit nicht möglich.
Heute Nacht hat es zum ersten Mal, seit wir in
Frankreich sind, keinen Frost gegeben.

 
   
     
 
   
     
Gestern hab ich es leider nicht fotografiert.
Da war noch jede Menge Eis auf der riesigen Pfütze.
 
   
     
 
   
     
Immergrüner Schneeball
 
   
     
Die jungen Wilden
 
   
     
 
   
     
Interessante Wolkenbildung beim Abendspaziergang
 
   
     
Sonnenuntergang über Mèze
 
   
 

Freitag, 09.01.2026

Tag 14

Peralada - Spanien

 

Wir sind recht früh unterwegs.

Tay hat mich heute ganz früh aus dem Bett geschmissen. Ihr ist etwas weich. Um 7:30 Uhr muss sie ein zweites Mal raus.

Gegen 9:00 starten wir Richtung Spanien.

Unterwegs plötzlich Gejammer in Tays Box, die nach oben offen ist. Sie hat die Pfoten auf dem Rand und schaut mich an. Ich hab vergessen, den Reißverschluss nach vorne zu schließen und so kommt sie direkt raus und stellt sich vor die Tür. Das ist mehr als eindeutig.

Problem ist nur, dass ich sie während der Fahrt schlecht rauslassen kann. Friedbert fährt die nächste Abfahrt runter und kann zum Glück auch kurz danach anhalten ohne alles zu versperren.

Unsere Lütte braucht nicht lange um ihren Durchfall los zu werden. Auch wenn das nicht schön ist, bin ich sehr begeistert, dass sie das so gut anzeigt. Wenn man bedenkt, dass sie am Mittwoch gerade mal 16 Wochen alt geworden ist.

Ich denke, an das Thema Stubenreinheit können wir einen Haken machen. Dafür ist in anderen Bereichen viel Luft nach oben.

Mittags gibt es Möhrensuppe und eine Tablette Tannacomp und der Kotabsatz am Nachmittag sieht schon erheblich besser aus.

Auf dem Stellplatz in Peralada waren wir letztes Jahr schon.

Ganz in der Nähe gibt eine Storchenkolonie. Das Klappern kann man bis auf den Stellplatz hören.

Selbst um diese Zeit haben wir an die 30 Störche sehen können. Laut Google brüten hier um die 30 Paare und ziehen etwa 50 Jungtiere auf. Unser Spaziergang führt uns an einigen Nestern vorbei.

Da es im Hintergrund sehr dunkel ist, drehen wir wieder um und kommen rechtzeitig vor dem Regen wieder am Womo an. Die beiden Mädels haben ordentlich getobt. Das muss dann für heute reichen.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Da rüber sieht es gar nicht so übel aus.
 
   
     
Leider kommt das Wetter aus dieser Richtung
 
   
 

Samstag, 10.01.2026

Tag 15

Gironella - Spanien

 

Es geht weiter nach Gironella.

Die Fahrt dauert etwas länger, weil die Autobahn gesperrt ist und wir im Stau hinter den LKWs her fahren müssen. Später gibt es noch Bauernproteste, die auch eine Schnellstraße gesperrt haben. Auch da geht es erheblich langsamer voran, weil alles von der Schnellstraße abfährt.

Auf dem Stellplatz laden wir den Panda ab und Friedbert bringt Auto und Trailer auf einem Parkstreifen oberhalb des Stellplatzes unter.

Nach dem Mittagessen laufen wir am Ufer des Llobregat entlang bis nach Gironella und durchstreifen die engen Gassen des Ortes.

Direkt neben dem Stellplatz ist ein Trial Bike Parcour aufgebaut. Ich nutze die Gelegenheit um mit Tay und Una ein paar Hindernisse zu üben. Una ist begeistert, dass sie endlich mal wieder mit mir alleine was machen darf.

     
   
     
Aussichten während der Fahrt
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Bauernproteste
Auf der anderen Seite der Brücke brennt ein großer Heuballen.
 
   
     
   
     
   
     
   
     
Tay ist endlich groß genug,
um aus dem Fenster zu gucken.
 
   
     
Rundgang durch Gironella
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Das erste größere Wasser für Tay
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Während die Border nach den Enten gucken,
fragt Lennox wann es wieder ins Womo geht.
 
   
     
Die offenen Stufen sind kein Problem
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
   
     
   
     
Tay sitzt ganz stolz oben auf dem Kanalrohr.
 
   
 

Sonntag, 11.01.2026

Tag 16

Gironella - Spanien

 

Schon mittags brechen wir bei bestem Wetter zu einer Wanderung auf.

Ein paar Kilometer fahren wir mit dem Auto und laufen dann entlang des kleine Flusses Riera de Graugés.

Flussaufwärts geht es bis zu dem 11 Meter hohen Wasserfall "Salt del Molí De Ballús".

Die Strecke ist nicht so wahnsinnig lang. Deshalb biegen wir auf dem Rückweg noch ab und steigen ein Stück den Hang hoch, um von oben etwas Weitblick zu haben.

Am Stellplatz dürfen Una und Tay noch mal auf den Trial Parcour, was beiden Spaß macht. Tay hat heute sehr viel gelernt.

     
   
     
Impressionen unserer Wanderung
zum
Salt del Molí De Ballús
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Einmal durch den Bach
 
   
     
Blick von oben auf den Salt del Molí De Ballús
 
   
     
Salt del Molí De Ballús
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
     
Blick von der Hochebene
 
   
     
 
   
     
Aus dem tapsigen Welpen ist ein
schlacksiger Junghund geworden.
 
   
     
Hier wurde Weideland geschaffen
und ganz frisch eingesät.
 
   
     
Ausblick vom Rand der Hochebene
 
   
 
   
     
Tay auf dem Trial Parcour
 
   
 

Montag, 12.01.2026

Tag 17

Gironella - Spanien

 

Vormittags fahren wir zum Einkaufen.

Für den Nachmittag hat Friedbert eine Wanderstrecke entlang des Baches Riu Demetge rausgesucht.

Die Strecke ist allerdings eher was für trockene Zeiten. Der Weg ist teilweise noch mit Eis bedeckt und dermaßen rutschig, dass wir nach einer Weile rumdrehen, weil wir auf nasse Füße und Schlammschlacht nicht wirklich Lust haben.

Nach der Rückkehr dürfen Una und Tay noch mal auf den Trial Parcour. Das macht beiden Spaß und Tay wird immer sicherer.

     
   
     
   
     
Gipfelstürmer
 
   
     
Blick über Berga
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Vom Hang fließt Wasser runter
 
   
     
Tay testet mal. Scheint lecker zu sein.
 
   
     
Mini Wasserfall
 
   
     
Natur pur
 
   
     
 
   
     
Una auf dem Trial Parcour
 
   
 

Dienstag, 13.01.2026

Tag 18

Gironella - Spanien

 

Es ist bedeckt, aber es hat heute Nacht nicht gefroren.

Nach Mittag fahren wir ein paar Kilometer zu einer Wanderung bei dem Fluss Riera de Clarà oberhalb der Gorg dels Coloms.

Anfangs ist es noch bedeckt, aber mit der Zeit schafft die Sonne es durch die Wolken und setzt sich immer mehr durch.

Gut zwei Kilometer in relativ gemütlichem Tempo geht es hin und dann natürlich auch wieder zurück.

Zwei Mal müssen wir dabei über den Riera de Clarà. Die Mädels haben ihren Spaß im Wasser.

     
   
     
  Eindrücke vom Nachmittag  
 
   
     
Meine Befürchtung,
Tay könnte wasserscheu sein,
ist wohl ziemlich unbegründet.
 
   
     
Noch ist es bedeckt.
 
   
     
Huch, die wilden Border sind unterwegs
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Die Sonne ist da und ich hab schon
eine Zwiebelschicht abgeworfen.
 
   
     
 
   
     
Es geht zurück über Riera de Clarà
 
   
     
Lennox schafft das trotz seines
Alters immer noch problemlos.
 
   
     
Una und Tay werden von mir unterstützt.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
 

Mittwoch, 14.01.2026

Tag 19

Bovera - Spanien

 

Wir starten zeitig. Den Panda haben wir gestern Abend schon verladen und so muss heute nur noch der Trailer angehängt werden.

Wir fahren etwa 190 Kilometer bis Bovera, wo wir uns auf dem kleinen Stellplatz niederlassen. Den Anhänger lassen wir dran, denn morgen werden wir bereits weiter ziehen.

Nach dem Mittagessen starten wir zu einer Oliven-/Mandelbaum Wanderung.

Wanderwege gibt es hier nicht, also laufen wir einfach entlang der vielen Bäume und genießen die Aussicht. Einige der Bäume tragen noch Früchte vom letzten Jahr.

Nach der Rückkehr zum Wohnmobil bekommt Tay ihre zweite Mahlzeit. Anschließend erkunden wir mit den beiden Mädels Bovera. Lennox darf im Womo bleiben.

Ach ja, heute ist mit 14° Lennox-ohne-Mantel-Wetter.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
Blick über das Tal
 
   
     
Rauken-Doppelsame
 
   
     
Beweisfoto: Unser Hübscher ohne Mantel
 
   
     
Wir laufen bis oben auf den Berg
 
   
     
Mandeln aus 2025
 
   
     
 
   
     
Bovera
 
   
     
Oliven aus 2025
 
   
     
Auch das sind Oliven
 
   
     
Blick zurück von oben
 
   
     
Das "ordentlich in die Kamera gucken"
müssen wir wohl noch üben.
 
   
     
 
   
     
Vielblütige Heide
 
   
     
Blick von oben auf die Olivenbäume
     
   
     
   
     
 
   
     
 
   
 

Donnerstag, 15.01.2026

Tag 20

Vilanova d'Alcolea - Spanien

 

200 Kilometer zeigt das Navi an.

Einkaufen müssen wir auch. Das Wochenende steht schließlich an. Der erste Lidl liegt in bebautem Gebiet. Keine Chance mit dem 13 Meter Gespann einen Parkplatz zu bekommen.

Wir tanken aber noch beim Supermarkt in der Nähe. 1,24 € für den Liter Diesel ist nicht der günstigste Preis. Der nächste Lidl hat Platz genug für uns.

Dann geht es weiter zum Stellplatz, der aber um 13:00 Uhr schon voll ist. Zumindest sind alle Steckdosen belegt. Etwas abseits und ohne Strom finden wir aber noch ein Plätzchen.

Nach dem Mittagessen erkunden wir die Gegend. Wanderwege gibt es hier auch nicht, wie so oft in Spanien.

Erst geht es mit den Hunden durch die nahegelegene Natur und dann noch in den Ort.

Nach der Rückkehr sitzen wir noch eine Weile auf der Sitzbank neben dem Womo in der Sonne.

     
   
     
   
     
Ausblick während der Fahrt
 
   
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Vielblütige Heide
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Artischocke
 
   
     
 
   
     
 
   
 

Freitag, 16.01.2026

Tag 21

Vilanova d'Alcolea - Spanien

 

Heute haben wir unseren 45.ten Hochzeitstag, den wir gemütlich angehen lassen.

Unser Versuch bei den örtlichen Geschäften etwas Leckeres für mittags zu besorgen, scheitert am mangelnden Angebot. Außer Baguettes und einigen trockenen Plätzchen ist nichts zu bekommen. Da backen wir doch lieber unsere Brötchen auf.

Am Nachmittag fahren wir nach Coves de Vinromà und wandern am Rambla de Villanueva entlang.

Direkt zu Beginn gehen wir runter an den Fluss und Tay macht unfreiwillig ihr Seepferdchen. Die Lütte ist so begeistert vom Wasser, dass sie unvorsichtig wird und an einer glatten Stelle reinplumst.

Ich bin so erschrocken, dass ich glatt vergesse zu fotografieren. Tay macht das aber super. Völlig unbeeindruckt paddelt sie los und dreht auf Zuruf  eine Runde und kommt dann zurück. Wasser findet sie jedenfalls toll.

Noch vor dem Kaffeetrinken verladen wir wieder den Panda.

     
   
     
   
     
Eine Rose zum Hochzeitstag
 
   
     
Noch ein Riesenrad
 
   
     
Der Weg auf der anderen Seite
ist unsere Wanderstrecke.
 
   
     
 
   
     
Eine Sekunde später liegt Tay im Wasser ...
 
   
     
... paddelt eine Runde und kämpft sich wieder hoch.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Felsenhopsen
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Prozessionsspinnerraupen sind schon unterwegs.
 
   
     
In der Mitte ist die "Glockenhöhle" oder "Höhle des Wunders"
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Ups, da muss sie  schon wieder schwimmen.
Am Ende nehmen wir zwei tropfnasse Terrier mit ins Auto.
 
   
 

Samstag, 17.01.2026

Tag 22

Bonete - Spanien

 

Nach 250 Kilometern Fahrt landen wir in Bonete auf dem Stellplatz beim derezeit geschlossenen Freibad.

Der Platz ist übersichtlich klein. Ein weiteres Wohnmobil steht schon dort.

Wir stellen uns, wie der spanische Nachbar, quer über die Parkplätze, denn ordentlich drauf geht nicht, weil die Bäume viel zu niedrig sind.

Nach dem Mittagessen starten wir zu einer Wanderung bei ordentlich Bewölkung. Wir haben aber Glück und es bleibt trocken.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
 
   
     
Ganz schön dunkel im Hintergrund
 
   
     
 
   
     
Blick vom Stellplatz auf Bonete
 
   
     
Wir sind von Olivenbäumen umgeben
 
   
 

Sonntag, 18.01.2026

Tag 23

Bonete - Spanien

 

Der Vormittag ist Arbeitszeit.

Während Friebert die Hunde lüftet, putze ich durchs Womo. Danach bereitet Friedbert das Abladen des Pandas vor.

Währendessen laufe ich mit Una und Tay eine kleine Runde. 

Nach dem Mittagessen fahren wir zu einem kleinen Stausee Almansa, um den wir teilweise drumherum laufen.

Bei 8° ist es in der Sonne schön warm, im Schatten aber noch recht frisch.

     
   
     
Ausblicke von der Vormittagsrunde
 
   
     
 
   
     
 
   
     
     
Impressionen rund um den Pantano Almansa
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Wieder ein lehrreicher Tag für Tay.
Una ist bei solchen Sachen sehr souverän
 
   
     
 
   
     
Im Hintergrund der 1209 Meter hohe El Mugrón
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Die verwitterten Stufen bei der Staumauer
erinnern ein bisschen an das
Theater
Epidauros in Griechenland
 
   
     
Im Schatten liegt noch Schnee
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Umrisse des Pantano Almansa
Wir laufen nur um den linken Teil des Sees.
Um den ganzen See wäre für Tay zu lang.
 
   
     
 
   
     
 
   
     
Zum Polarstern ...
 
   
     
... geht es da lang.
 
   
 

Montag, 19.01.2026

Tag 24

Bonete - Spanien

 

Heute gibt es nicht viel zu berichten.

Das Wetter hält nicht was es versprochen hat. Es ist den ganzen Tag bewölkt und nicht, wie vorher gesagt, sonnig.

Noch vor dem Mittagessen verladen wir den Panda, denn heute Nachmittag laufen wir vom Stellplatz aus eine gemütliche Runde.

     
   
     
   
     
Kuscheln mit Herrchen
 
   
     
Iberische Siedlung - Cerro del Amarejo
 
   
     
Cerro del Amarejo
 
   
     
Etwas blauen Himmel gibt es dann doch
 
   
 

Dienstag, 20.01.2026

Tag 25

Caravaca de la Cruz - Spanien

 

Bereits um kurz nach Acht sind wir unterwegs.

Einen kurzen Stopp gibt es bei einem Lidl. Beim Mercadona bekommen wir keinen Parkplatz. Der ist nur für PKWs geeignet.

Also fahren wir zum Stellplatz und machen erst einmal Mittagspause.

Die Sohle von Friedberts Birkenstock Schuhen löst sich auf. (Die sind auch nicht mehr, was sie mal waren.) Deshalb wollen wir schauen, ob wir dafür Ersatz bekommen können.

Da es hier sowieso keine Wandermöglichkeiten gibt, nutzen wir die Gelegenheit für ein Stadttraining mit Tay und es geht zu Fuß in den Ort.

Beim Mercadona haben wir Pech. Der hat wirklich nur Lebensmittel und Haushaltswaren. Andere Produkte sind nicht zu finden.

Auf dem Rückweg halten wir Ausschau nach einem Schuhgeschäft. Leider auch Fehlanzeige. Google hilft aber weiter. Es gibt eine Einkaufsstraße, wo einschlägige Läden sein sollen.

Da wir aber schon dreieinhalb Kilometer gelaufen sind und das Ganze sicher noch dauern wird, gehe ich mit den Hunden zurück zum Wohnmobil und Friedbert macht sich allein auf die Suche nach neuen Schlappen.

Für Tay ist die Städtetour mehr als genug.

Nach einer Weile erscheint auch Friedbert wieder. Ohne Schuhe. Die Schuhgeschäfte waren allesamt geschlossen. Öffnungszeiten stehen auch nicht dran. Hm, das ist nun aber blöd.

Um 17:00 Uhr sollen lt. Google die meisten Geschäfte wieder öffnen. Dann geht er noch mal los.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
Das ist ja mal eine geile Folierung
 
   
     
Die andere Seite
 
   
     

Blick vom Stellplatz

Im Vordergrund
Torre de la Parroquia de el Salvador

Im Hintergrund das 
Castillo de Caravaca de  la Cruz

 
   
     
 
   
     
Plaza del Templete
 
   
     
Escultura La Lectura
 
   
     
Estatua de San Juan de la Cruz
 
   
     
Na wer sagts denn, geht doch.
Ein Paar schicke neue Treter haben Einzug gehalten.
 
   
     

Abendlicher Ausblick vom Stellplatz

 
   
 

Mittwoch, 21.01.2026

Tag 26

Tabernas - Spanien

 

Auch heute sind wir früh unterwegs.

Nach Gas und Diesel tanken kommen wir mittags am Stellplatz "Route 66" in Tabernas an.

Auf der hinteren Fläche können wir auch Auto und Trailer unterbringen.

Nach dem Mittagessen fahren wir in die Wüste von Tabernas. Dort wurden viele bekannte Filme gedreht.

Wir steigen mit den Hunden runter in das Becken von Tabernas und laufen eine Weile unten über den Grund.

Die Mädels haben ein Höllenspaß. Können sie doch nach Herzenslust toben.

     
   
     
   
     
     

Impressionen unserer kleinen Wüstenwanderung

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     

300 g und zwei bis drei Zentimeter.
Dann hat Tay Una eingeholt.


 
   
     
 
   
     

Die Bande hat ordentlich Spaß.
Una muss inzwischen richtig Gas geben,
wenn sie mit Tay mithalten will.


 
   
     
 
   
     

Zum Glück (oder auch nicht) gibt es Wasser.

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     

Nach Auskunft der Züchterin ist der Vater ein Border Terrier.
Ich vermute aber eher, dass es ein Erdferkel war.


 
   
     
 
   
     

Der Bub ist natürlich trocken und sauber.

 
   
     
 
   
 

Donnerstag, 22.01.2026

Tag 27

Tabernas - Spanien

 

 

Nach dem Mittagessen fahren wir erneut in die Wüste von Tabernas.

Friedbert hat eine Wanderstrecke ausgeguckt, die allerdings in einem Bereich mit alten Filmkulissen ist und das soll pro Person 12 € Eintritt kosten.

Och nö, das müssen wir dann auch nicht haben. Die Filmkulissen interessieren uns nicht wirklich und wandern kann man definitiv billiger.

Also fahren wir zurück und laufen in dem Bereich, wo wir gestern waren, aber eine andere Strecke. So beeindruckend, wie wir es vorfinden, wäre es für 24 € nicht gewesen.

Wie ihr schon vermuten werdet, gibt auch heute wieder eine Bilderflut.

     
   
     
   
     
 
   
     

Die Filmkulisse.

 
   
     

Die Landschaft rund um die Filmkulisse,
die sich ganz rechts befindet.


 
   
 
   
     

Die Hunde haben fast die ganze Zeit Freilauf.

 
   
     
 
   
     
 
   
     

Wirbelsturm voraus.

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     

Der Verdacht,
dass der Vater ein Erdferkel war,
erhärtet sich stark.


 
   
     

Könnte auch noch 'ne Kreuzung zwischen
Erdferkel und Werwolf gewesen sein, wenn
man ihr Geknurre beim Spiel mit Una hört.


 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     

Wasser gibt es auch für die Hunde

 
   
     
 
   
     
 
   
     

Noch ein letztes Foto.
Dann geht zurück zum Auto.


 
   
 

Freitag, 23.01.2026

Tag 28

Tabernas - Spanien

 

 

Auch heute durchstreifen wir die Wüste von Tabernas.

Dieses Mal wandern wir auf die Höhe und haben einen tollen Blick über die Hügellandschaft.

Nach der Rückkehr wird der Panda verladen, denn morgen geht es weiter. Dann gibt es auch keine Wüstenfotos mehr.

     
   
     
   
     

Am Wohnmobilstellplatz

   
     
   
     
 
   
     
 
   
     

Über diese Treppe hätten wir auch in die Schlucht absteigen können.
Aber man sieht schon von oben die fehlenden Balken.
Das ist uns mit den Hunden zu unsicher.

 
   
     

Es ist sehr warm heute.
Border Terrier sind keine Hitzefans.
Da macht auch Tay keine Ausnahme.


 
   
     
 
   
     
 
   
     

Es geht bergan.

     

Ausblicke von weiter oben.

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
   

Almeria Sonnenröschen

 
   
   

Im Hintergrund der
MiniHollywood Oasys Themenpark


 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
 

Samstag, 24.01.2026

Tag 29

Stausee Embalse de Francisco Abellán - Spanien

 

Die heutige Übernachtungsplatzsuche gestaltet sich ziemlich schwierig.

Eigentlich wollen wir mal ans Meer. Friedbert hat einen Stellplatz etwas weiter weg ausgesucht, von wo aus wir mit dem Auto dort hin fahren müssten.

Allerdings ist dieser Stellplatz voll. Das an einem Samstag versuchen zu wollen, ist wohl eher keine gute Idee, denn auch die Spanier sind am Wochenende unterwegs.

Der nächste Stellplatz ist knapp 20 km entfernt und entpuppt sich als LKW-Parkplatz bei einer Tankstelle. Kein einziges Wohnmobil, nur LKWs.

In einer Lücke zwischen den riesigen Dingern zu übernachten, ist dann doch nicht so unser Ding. Also weiter.

Der dritte Stellplatz hat genug Platz für uns. Allerdings ist die Zufahrt gesperrt, weil man die erneuert hat und der Zement erst hart werden muss.

Die drei Wohnmobile, die dort stehen, werden wohl warten müssen, bis die Zufahrt wieder freigegeben wird. Manchmal kann man sich nur wundern.

Und so geht es noch ein Stück weiter. An dem Stausee Embalse de Francisco Abellán finden wir dann endlich Platz.

Nach dem Mittagessen erkunden wir die nähere Umgebung. Eine Wanderstrecke gibt es hier leider nicht.

     
   
     
   
     
   
     
   
     
 
   
   

In der Talsperre ist sehr wenig Wasser

 
   
   

Blick über die Hochebene

 
   
     
 
   
   

Die Pizzeria / Bar hat geschlossen.
Kein Wunder, ist ja auch nichts los.


 
   
   

Unten rechts können Boote eingelassen werden.
Da wollen wir runter. Ändern unseren Plan aber nach wenigen Metern.

Der Untergrund ist lehmig und nass.
Schon nach wenigen Schritten sind wir um etliche Zentimeter gewachsen.

Da macht Laufen nicht wirklich Spaß und obendrein ist es echt rutschig.


 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
   

Gegen Abend kommt die Sonne raus und
taucht die Wand hinter uns in tolle Farben.


 
   
 

Sonntag, 25.01.2026

Tag 30

Alcalá de Gruadaíra - Spanien

 

Wir flüchten vor dem schlechten Wetter Richtung Sevilla.

Ab 1200 Meter Höhe ist die Fahrbahn weiß und die Räumfahrzeuge haben alle Schieber voll zu tun.

Auf dem Stellplatz gibt es Waschmaschine und Trockner. Wir nutzen die Gelegenheit um mal wieder alles zu waschen.

Zu duschen ohne auf Zeit und Wassermenge zu achten, ist auch mal schön.

     
   
     
   
   



 
   
     
 
   
   

Zumindest können wir billig tanken

 
   
 

Montag, 26.01.2026

Tag 31

Villanueva de los Castillejos - Spanien

 

Weiter geht die Regenflucht. Okay, ganz können wir dem leider nicht entkommen. Für morgen und übermorgen ist viel Niederschlag vorhergesagt.

Wir suchen uns einen Stellplatz mit Strom, wo wir das Mistwetter aussitzen wollen. Bei 3 € incl. allem kann man nicht meckern.

Nach dem Mittagessen fahren wir ein paar Kilometer.

Friedbert hat einen Wanderweg ausgeguckt, auf dem wir allerdings nach ein paar 100 Metern wieder umdrehen, denn da kommen wir nur mit Gummistiefeln weiter.

Also geht es mit den Hunden rund um einen kleinen See, der vom Arroyo del Horno gespeist wird, und einen weiteren Weg, den wir solange laufen, bis es zu regnen beginnt.

     
   
     
   
   



   
   

Nickender Sauerklee

 
   
   

Weihnachts-Narzisse

 
   
   
 
   
   

Tay hat Spaß im Wasser

 
   
     
 
   
   

Die zwei Wasserratten

 
   
     
 
   
   

Una und Tay vs. Lennox im Wasser

 
   
   

Dunkelbraune Hundskamille

 
   
   

Von da kommt der Regen

 
   
   

Nickender Sauerklee

 
   
   

Spanien, 15°, Wasser ...
... Die Frisur sitzt.


 
   
 

Dienstag, 27.01.2026

Tag 32

Villanueva de los Castillejos - Spanien

 

Der Regen hat uns eingeholt.

Am Vormittag kommt plötzlich die Sonne raus. Wir nutzen die Zeit und erkunden etwas den Ort. Kaum sind wir zurück, kommt von oben wieder ordentlich was runter.

Friedbert dreht am Nachmittag eine kleine Runde mit Lennox, ich laufe später noch eine größere mit den Mädels.

     
   
     
   
   

Flaschendeckelsammelbehälter

 
   
   

Kachelbild an der Kirche

 
   
   

Denkmal für den Cirochos-Tanz

Der
Cirochos-Tanz ist einer der ältesten
rituellen Tänze der
Provinz Huelva

   

Die Mädels auf der Couch ...

 
   
   

... mal so ...

 
   
   

... mal so.

   
 

Mittwoch, 28.01.2026

Tag 33

Villanueva de los Castillejos - Spanien

 

Es regnet fast die ganze Nacht. Als ich heute Morgen aufwache, ist es stürmisch und der Regen knallt waagerecht gegen die Scheiben.

Tay macht ihren ersten Gassigang im Regen. Bei den beiden anderen ist es zumindest trocken.

Nach Mittag starten wir zu einer 4,6 km langen Wanderung. Die ist gespickt mit einigen Aktionen, um Tay Umweltsicherheit zu geben.

Fremdhunde in Zwingern, Mulis auf der Weide. Heute hat sie das toll gemacht und ist bei allen Begegnungen ruhig geblieben. Nur die Hühner hat sie einmal angewufft.

Gestern war die gleiche Strecke die reinste Katastrophe. Hunde, Mulis, Menschen... Alles war so gruselig.

     
   
     
   
   

Die Zwei sind ein gut eingespieltes Team

 
   
   

Wanderweg von Spanien nach Portugal

 
   
   

Durch dieses Tor verläuft der Wanderweg

   
 

Donnerstag, 29.01.2026

Tag 34

Villanueva de los Castillejos - Spanien

 

Heute drehen wir schon am Vormittag unsere größere Hunderunde, denn für nachmittags ist mehr Regen vorhergesagt.

Schon gestern Abend haben wir uns über die Mengen an Womos gewundert, die hier zum Teil spät abends noch aufschlagen und sich überall hinstellen. Selbst in kleinste Lücken zwischen anderen Wohnmobile wird sich reingequetscht.

Am Morgen ist der Parkplatz gegenüber, wo unser Trailer und der Panda stehen, rappelvoll.

Heute findet hier die erste Etappe des Mountainbike-Rennens "La leyenda de Tartessos" mit internationalem Starterfeld aus vier Kontinenten statt.

Die Gesamtstrecke ist über 200 Kilometer lang und hat 3500 Höhenmeter. Die heutige Etappe ist 37 Kilometer lang und hat 900 Höhenmeter.

Als ich am frühen Nachmittag mit Tay noch eine kleine Runde drehe, sind die meisten Mountainbiker schon wieder zurück und stehen Schlange bei den Hochdruckreinigern, mit denen sie ihre Bikes säubern können.

Einige spritzen sich selber auch gleich noch ab, denn alle sehen aus wie die Schweine. Nach dem vielen Regen der letzten Tage ist die Mountainbikestrecke die reinste Schlammschlacht.

     
   
     
   
   

Die Zwei stehen einfach so im Gelände rum.

 
   
   

Hier ist unsere Wanderstrecke mal wieder zu Ende.

 
   
   

Noch ein Muli.
In dieser Gegend scheint es mehr Mulis als Pferde zu geben.


 
   
   

Molino Zahurdón

 
   
   

Anstehen bei den Hochdruckreinigern

Als Friedbert anderthalb Stunden später mit Lennox
dort entlang geht, stehen da immer noch Biker.


 
   
   

Schon fast wieder sauber.
Zumindest die Räder
.

 
   
 

Freitag, 30.01.2026

Tag 35

Villanueva de los Castillejos - Spanien

 

Wir haben entschieden, dass wir noch bis Montag hier bleiben. Im Moment ist überall nur Mistwetter und hier haben wir alles, was wir brauchen.

Nach dem Mittagessen fahren wir ca. 15 Kilometer zu den stillgelegten Bergwerken bei Herrerías.

Die Wanderstrecke ist leider durch ein großes Tor und einem Schild "Privado" versperrt und so durchstreifen wir die nähere Umgebung.

Da im Hintergrund zu sehen ist, dass der Regen immer näher kommt, halten wir uns in erreichbarer Nähe des Autos auf.

Die Hunde haben jedenfalls ihren Spaß. Una und Tay können rennen, was die Pfoten hergeben.

Bei Tay ist der Zwingername "Dirty Devil" mal wieder Programm. Die ist so dreckig, dass wir sie vor der Abfahrt in einer Pfütze so gut es geht säubern müssen.

Una hält sich drecktechnisch so im Mittelfeld. Pfoten, Beine und Bauch sind natürlich sandig und nass, aber im Gegensatz zu Tay ist sie wenigstens auf dem Rücken trocken und sauber.

Lennox ist natürlich völlig sauber.

     
   
     
   
   

Unsere zwei Süßtiere

 
   
   

"Wir wären dann bereit für die Wanderung."

   

Bei den ehemaligen Bergwerken

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
   

Una und Tay nutzen die Gelegenheit
für ein ordentliches "Running".


 
   
     
 
   
   

Wenn der Zwingername Border of "Dirty Devil" zum Programm wird.

 
   
   

Tarn Terrier

 
   
   

Suchbild

 
   
   

Alte Baumstämme

   

Auf der Rückfahrt treffen wir eine Ziegenherde

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
 
Update
 
   
 

Samstag, 31.01.2026

Tag 36

Villanueva de los Castillejos - Spanien

 

Wir fahren morgens zum Einkaufen im nahegelegenen Dia.

Die Fahrt dahin ist mal wieder eine Irrfahrt durch den Ort, denn das Navi hat keinen Plan, wo hier die Einbahnstraßen sind.

Für mittags nehmen wir Süßkram mit, den wir nach unserer Wanderung genießen werden.

Wir packen die Hunde ins Auto und fahren ca. sechs Kilometer und starten unsere Wanderung zur Sierra Abuela.

     
   
   

Impressionen unserer heutigen
Wanderung zur
Sierra Abuela

 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
     
 
   
   

Panoramafoto

 
   
   

Blick vom Aussichtpunkt der Sierra Abuela
nach
Villanueva de los Castillejos

 
   
     
 
     

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ZUR TOUR VON LENNOX, UNA UND TAY

 
   
     

© Text, Fotos und Gestaltung: Marianne Lütgebüter